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Musikdrama in drei Akten von Giacomo Puccini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
in einer Produktion der Tschechischen Oper Prag
in Koproduktion mit der Oper Usti nad Labem

Inszenierung: Tomáš Pilař
Dirigent: Miloš Formáček
Bühnenbild und Kostüme: Josef Jelinek

Der aus politischen Gründen in der Engelsburg eingekerkerte Cesare Angelotti konnte fliehen und sucht in einer Seitenkapelle der Kirche Sant’ Andrea della Valle Zuflucht. Mario Cavaradossi, der in seiner Kirche ein großes Magdalenenbild malt, bietet ihm bereitwillig seine Hilfe an und führt ihn zu einem sicheren Versteck in seiner Villa. Auf der Suche nach Angelotti stößt der Polizeichef Scarpia auf Tosca, die Geliebte von Cavaradossi. Durch die Folterung des verhafteten Cavaradossi entreißt er ihr den Aufenthaltsort von Angelotti.

Dann versichert er ihr, sie könne ihren zum Tode verurteilten Geliebten nur durch die körperliche Hingabe an ihn retten und verspricht dafür eine Scheinhinrichtung. Tosca stimmt angewidert zu, dann jedoch ersticht sie Scarpia. Freudig geleitet sie Cavaradossi zur angeblichen Scheinhinrichtung, muss dann aber feststellen, dass Scarpia sie belogen hat.

Tosca ist die einzige Oper Puccinis, deren Geschehen sich vor dem Hintergrund realer nach Tag und Ort genau fixierbarer historischer Ereignisse abspielt, nämlich am Tage der Schlacht von Marengo, dem 14. Juni 1800. Als die Heere des revolutionären Frankreichs gegen Ende des 18. Jahrhunderts unter der Führung des jungen Generals Napoleon Bonaparte in die Halbinsel einfielen und die verhassten habsburgischen Herrscher vertrieben, entstanden auf italienischem Boden eine Reihe bürgerlicher Republiken nach französischem Vorbild. Freilich war ihre Existenz nur von kurzer Dauer: Schon wenig später eroberten die Österreicher die verlorenen Gebiete zurück, wobei es ihnen zugutekam, dass Napoleon durch seine ägyptischen Unternehmungen die Hände gebunden waren. Aber trotz aller Unterdrückung, die nun unter der erneuten habsburgischen Herrschaft einsetzte, wirkte in der jungen fortschrittlichen Intelligenz Italiens die Erinnerung an jene kurze Zeit republikanischer Freiheit sehr stark als Ansporn zu revolutionärer Aktivität, sowenig man sich darüber hinwegtäuschen konnte, dass jene Republiken nur der französischen Eroberung ihre Existenz zu verdanken hatten. Aus dieser Situation ist es zu verstehen, dass der neuerliche Sieg Napoleons über die Österreicher bei Marengo von der jungen italienischen Intelligenz begeistert gefeiert wurde.

Wenn ein Stoff nicht mein Gefühl anspricht, wenn das Libretto nicht mein Herz berührt, wenn es mich nicht lachen oder weinen macht, wenn es mich nicht erregt oder erschüttert, dann ist nichts zu machen. Dann ist es nichts für mich. Es käme etwas Falsches, ein Missklang heraus.
GIACOMO PUCCINI

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